Ruta Graveolens

13,20 CHF

DuschSeife die erfrischt und aufweckt
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    Beschreibung

    KüchenKraut
    Es gibt Stimmen die behaupten, dass Ruta dem „Kreuz“ der französischen Jasskarten als Vorlage galt – nicht das Kleeblatt, wie oft angenommen.

    Grund hierfür wird sein, dass die Weinraute bis ins 18. Jahrhundert in gut ausgestatteten Küchen- und Kräutergärten omnipräsent war – und danach irgendwie in Vergessenheit geraten ist.

    Wenn man ihren betörenden Duft einmal gerochen und ihr wunderbar silber-grünes Blattwerk erblickt hat, wird sie ein wichtiger Teil des eigenen Gartens – so ist es jedenfalls mir ergangen.

    Im römischen Reich war die Raute ein beliebtes Küchenkraut; es half nicht nur dem Magen beim Verdauen des schweren römischen Essens, sondern war auch ein probates Mittel gegen Mundgeruch. 101 Erwähnungen im Kochbuch des Feinschmeckers Apicius zeugen davon.

    HexenKraut
    Der Abt von Reichenau (Walahfrid) schrieb im Jahre 724 in seinem Gedichtband „Hortulus“ über die Ruta:

    Diesen schattigen Hain ziert dunkelfarbige Raute
    Grünes Gebüsch. Ihre Blätter sind klein, und so streut sie wie Schirmchen
    Kurz ihre Schatten nur hin, lässt dringen das Wehen des Windes
    Und die Strahlen Apolls bis hinab zu den untersten Stengeln.
    Rührt man leicht sie nur an, so verbreitet sie starke Gerüche.
    Kräftig vermag sie zu wirken, mit vielfacher Heilkraft versehen,
    So, wie man sagt, bekämpft sie besonders verborgene Gifte,
    Reinigt den Körper von Säften, die ihn verderblich befallen.

    Karl der Grosse bestimmte im 9. Jahrhundert in seiner „Capitulare de Villis“ was in einem Kräutergarten zu finden sei: Weinraute war auch dabei.

    Dieses Kraut war im renommierten St.Galler Klostergarten und überhaupt vielen  hochmittelalterlichen Klostergärten und in gut bestückten Bauerngärten zu finden.

    Es galt als wunderbares Mittel gegen Ohren- und Kopfschmerzen (Paracelsus) und mit einem Aufguss aus Raute wurden müde und überanstrengte Augen erfrischt. In der heutigen Homöopathie wird diese Wirkung noch immer geschätzt.

    Die Weinraute wurde in Europa bis ins 18. Jahrhundert als Zauberkraut gegen Hexen, den bösen Blick und sogar wider dem Teufel eingesetzt. Seither ist sie aus den Gärten und den Gedanken unserer geografischen Region verschwunden – ganz im Gegensatz zu Lateinamerika.

    In Südamerika besteht eine lebendige, mystische Tradition Ruta Graveolens zur mentalen Reinigung und Förderung der Hellsichtigkeit zu brauchen. Dabei werden rituelle Waschungen mit diesem wohlriechenden Kraut durchgeführt.

    Namen der Weinraute
    Gnadenkraut: das Kraut wurde zum Besprengen von Weihwasser in der Kirche verwendet

    Kratzraute: sie galt als Mittel gegen Krätze und Pest

    Kreuzraute: Blattform, die der französischen Jasskarte ihren Namen gab

    Mauerraute: verwildert und überall zu finden – in jeder Mauerritze

    Totenkraut: aufgrund ihres Thujongehaltes wird ihr eine abortive Wirkung zugesprochen

    Duft
    Geriebene Minze & steiniger Boden

    Geruchsintensität
    Schön tragend

    Haut Typ
    Unproblematisch

    AromaTherapeutische Wirkung
    Gibt Kraft und erdet

    Gewicht
    Minimum 90 gr

    pH-Wert
    9 bis 10 (basisch)

    Verschenken?
    Falls Sie dieses DuschMödeli® verschenken möchten, lege ich Ihnen gerne das entsprechende „Kärtli“ mit der aromatherapeutischen Wirkung, dem Haut-Typ und der Duftnote bei. Und wenn Sie mögen auch die DuschMödeli-Fibel (das kleine Büchlein wo ich erkläre, was NaturSeife eigentlich ist).
    Bitte schreiben Sie in „Bemerkungen“ einfach rein, welches Mödeli verschenkt werden soll und ich lege Ihnen Ihren Wunsch ins Päckli.

    Anwendung

    Hart oder weich
    IndustrieSeife oder mit Palm- oder Kokosöl gesiedete Seife ist hart. Reine, alte Olivenöl-Seife ist auch hart. Da ich aber in meiner 8 m2-grossen Werkstatt keine grossen Lagermöglichkeiten habe und ich auch andere Öle als Olivenöl einsetze (da jedes Naturöl  auf der menschlichen Haut eine andere Eigenschaft hat) sind meine DuschMödeli® nicht sehr alt.
    Ich teile somit meine Mödeli in diverse „Härtegrade“ ein.
    Dieses Mödeli hier würde ich auf einer Skala von 1 (hart) bis 5 (sehr weich) bei 2 einstufen.

    Verschenken?
    Falls Sie dieses DuschMödeli® verschenken möchten, lege ich Ihnen gerne das entsprechende „Kärtli“ mit der aromatherapeutischen Wirkung, dem Haut-Typ und der Duftnote bei. Und wenn Sie mögen auch die DuschMödeli-Fibel (das kleine Büchlein wo ich erkläre, was NaturSeife eigentlich ist).
    Bitte schreiben Sie in „Bemerkungen“ einfach rein, welches Mödeli verschenkt werden soll und ich lege Ihnen Ihren Wunsch ins Päckli.

    Bitte beachten Sie
    Um lange Freude am DuschMödeli® zu haben, dieses bitte in den Dusch-Intervallen nicht in der Feuchtigkeit liegen lassen! Das Mödeli enthält im Gegensatz zu Industrieprodukten keine härtenden Zusatzstoffe und da ich weder Palm- noch Kokosöl verwende ist es in der Tendenz ein wenig weicher als andere NaturSeifen.

    Inhaltsstoffe

    Inhaltsstoffe
    Naturöle (alle bio): Olive, Raps, Shea, Rizinus; Zucker (bio); 100% natürliche, ätherische Öle: Salbei (bio), Rosmarin (bio), Minze (bio), Basilikum, Patchouli (bio); Buchenkohle (öko), grüne Erde, Weinraute (öko).