Seitdem ich diese Säckchen aus dem Sortiment „geworfen“ habe, habe ich einige sehnsuchtsvolle Nachfragen nach diesen erhalten.

Sie sind praktisch.
Sie schäumen die Seife wunderbarst auf.
Sie liegen gut in der Hand.

ABER sie sind eben nicht aus recyceltem PET. Und das war der Grund warum ich sie aus dem Sortiment entfernt hatte und bei den beiden Damen (Les Batoilles) aus der französischen Schweiz die rezyklierten PET-Säckchen bezogen hatte.

Aber die beiden Frauen haben Ende 2023 mit ihrem Geschäft aufgehört.
Wie so viele kleine Geschäfte seit der Energiekrise.

Und darum gibt es jetzt also wieder diese DuschSäckli.

Judihui ?!?!?

Es ist schön etwas „schön“ zu finden.

Erhalten tut man etwas Schönes aber erst dann, wenn das Schöne auch gebraucht wird.
Und dies regelmässig.

Wenn ich an unseren lokalen Buchladen denke, der im Dezember die Rollläden runtergelassen hat, so haben zu wenig Menschen diesen Buchläden regelmässig frequentiert und ihre Bücher in diesem gekauft.
Weg ist die tolle Atmosphäre des Buchladens. Weg ist der spontane, lustgetriebene Einkauf einer tollen Geschichte. Weg sind drei Arbeitsplätze eines kleinen Betriebes. Weg sind die schönen Gespräche über dies und jenes.

Ich bedaure das sehr.

Die drei Mödeli „Madonna del Piano“, „Cugnasco“ und „Morobbia“ habe ich mit Rosmarin aus der RosmarinSammlung in Coldrerio angereichert.
In Coldrerio sammelt der kantonale Landwirtschaftsbetrieb „Mezzana“ zusammen mit ProSpecieRara alte Rosmarinsorten, um die unglaubliche Vielfalt dieser Gewürzpflanze sichtbar zu machen und zu erhalten.

Es liegt aber an uns, dass diese Biodiversität bestehen bleibt, indem wir diese unterschiedlichen Sorten an Rosmarin regelmässig brauchen und verarbeiten.

Wie in diesen drei DuschMödeli  🙂

Nur „schön“, „interessant“ oder „nett“ finden, wird diese Rosmarin-Vielfalt nicht vor dem Verschwinden bewahren.
Nur ein täglicher Einsatz kann dies tun.

Mit diesen DuschSeifen haben Sie die Gelegenheit dazu.

Ein anderer Name hierfür ist „KörperButter“.

Das sind unterschiedlichste, pflegende Öle und Fette, die zusammen mit ganz wenig Mehl und Wachs zu einer festen Lotion zusammengeführt werden.

Die Anwendung findet am einfachsten nach dem eigentlichen Duschen gleich mit in der Dusche statt.
Denn für diese Lotion braucht man Wasser auf der Haut. Die Kombination aus den Fetten/Ölen und dem Wasser erzeugt eine komplett chemiefreie Lotion, die aufgrund des Wassers auch besser in die Haut eindringen kann.

Keine Plastikverpackung.
Keine synthetischen Stoffe.
Kein unnötig transportiertes Wasser.

Momentan habe ich eine Variante einer solchen festen KörperLotion im Sortiment: click

In unserem Haushalt ein immerwährendes Kiffel-Thema: ökologische Waschmittel.

Und insbesondere selbst gemachte, ökologische Waschmittel…. da Mann davon ausgeht, dass Selbstgemachtes eigentlich nichts Gutes sein kann (wenn man an die guten, alten Persil- und Dasch-Mittelchen denkt…).

Ein Zero-Waste Rezept habe ich schon bekannt gemacht. Da müssen die Inhaltsstoffe gekocht werden.

Jetzt hätte ich aber eine viel schnellere und einfache Lösung – dieses Rezept stammt aus dem Buch „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“.

Es ist ein Waschpulver und so fällt das ganze Kochen, Warten und nochmals Kochen vom Zero-Waste-Rezept weg.

Wichtig ist, dass alle Zutaten so gut wie möglich vermahlen sind – je feiner, je besser.

100 g Spülmaschinen-Salz (das ist der Entkalker der wichtig ist)
100 g Seife (diese gibt es in meinem Shop – ganz ohne Palmöl)
150 g Soda (NatriumCarbonat – gibt es auch in meinem Shop)
150 g Natron (NatriumBiCarbonat – gibt es auch in meinem Shop)

Diese ganzen Zutaten werden fein vermahlen (ich mache es im Nutribullet) und dann vermischt.

Fertig ist das Waschpulver.
Es eignet sich eher für weisse Wäsche – da das Soda eine leicht bleichende Wirkung hat.
Wenn Sie noch einen Duft möchten, dann können Sie 5 bis 10 Gramm ätherisches Orangen- oder Zitronenöl in das Weichspülabteil geben.